Klima- oder Kohlekanzlerin?

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 Angela Merkel (CDU) ist eine Klimakanzlerin der leeren Worte und nicht der Taten.


Vor allem auf internationalem Parkett betont sie stets, wie wichtig der Klimaschutz und wie entscheidend ein gutes Abkommen auf dem Klimagipfel in Paris im Dezember dieses Jahres sind. Merkels Rhetorik steht allerdings im krassen Widerspruch zu ihrer Energiepolitik in Deutschland. Zuhause sieht die Kanzlerin stillschweigend zu, wie ihre eigene Partei gemeinsam mit der Kohlelobby den Klimaschutz sabotiert und eine Klimaabgabe für alte und dreckige Kohlekraftwerke verhindern will. Fakt ist aber: Deutschland kann seine Klimaziele nur erreichen, wenn die Verfeuerung dreckiger Kohle deutlich verringert und so der CO2-Ausstoß gedrosselt wird – zumal Deutschland einen Großteil der Kohlekraftwerke nicht mehr für eine gesicherte Energieversorgung braucht. Durch den stetigen Ausbau Erneuerbarer Energien könnten bereits jetzt 36 der ältesten Kohlemeiler sofort vom Netz gehen, wie Greenpeace in einer
aktuellen Studie zeigt. Opfert die Bundeskanzlerin dringend notwendigen Klimaschutz den Profitinteressen der Energiekonzerne und der Kohlelobby?


Greenpeace fordert Frau Merkel, zeigen Sie, dass Sie die Rettung des Klimas ernst nehmen und beginnen Sie mit dem Ausstieg aus der Kohle! Jetzt!

 

 

In über 60 Städten gehen Greenpeace Aktivisten auf die Straße!

Auch Greenpeace St.Wendel wird am 30.05.2015 von 11.00-16.00 Uhr auf dem Umweltcampus Birkenfeld in Hoppstädten-Weiersbach mit einer Aktion vor Ort sein.

 

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