Vermüllung der Meere

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Die Vermüllung der Meere durch Plastik, insbesondere Plastiktüten.
 

Jeder hat sich ja schon mal überlegt, wie er diese Welt ein wenig besser
machen kann.
Die Gedanken gehen hin zu dem Entschluss: Ich habe ja keine Zeit, mich
für Umweltschutz einzusetzen.
Durch aktives Handeln im Alltag kann man schon sehr viel tun, um die
Welt ein wenig besser zu machen.

Beim täglichen Einkauf im Supermarkt haben wir als Verbraucher die
Macht.  Wir wissen ja, wenn wir einkaufen, dass wir im Anschluss ein
Behältnis brauchen, in das wir unseren Einkauf verstauen. Wie wäre es,
die Tüten, die wir zu Hause noch haben nicht einfach wegzuwerfen sodern
sie mehrmals zu benutzen oder noch besser, keine Plastiktüten mehr zu
benutzen.
Es gibt übrigens sehr schöne Alternativen, wie man sich hier
umweltbewusst verhält.
Stoffbeutel, die man sogar selbst bemalen kann, wenn man mit dem Auto
unterwegs ist, Klappboxen oder vielleicht große Taschen, die man immer
im Auto lässt.
Es ist alles eine Sache der Organisation.

Was auch noch beim Einkauf von Obst und Gemüse zu bemerken wäre, sind
die Plastikschalen. Es gibt auch loses Gemüse und Obst. Die sind
allerdings etwas teurer. Wer sich das nicht leisten kann, sollte
vielleicht einmal im Monat  loses Obst und Gemüse kaufen. Auch das
Kaufen auf dem Markt oder dem Bioladen wäre eine Alternative oder noch
besser: Vielleicht habt ihr  einen kleinen Garten oder Balkon. Dort kann
man alle möglichen Dinge anpflanzen, in Töpfen, Behältnissen jeglicher
Art. Das ist dann die Superlative, wenn man die eigenen Tomaten oder
Gurken pflücken und essen kann, ganz ohne Verpackung.

Nach ein paar Fakten zum Schluss:
Die EU will bis Ende 2025 das Ziel erreichen, dass jeder EU-Bürger nur
noch höchstens 40 Tüten/Jahr verbraucht.  Zur Zeit ist die Zahl bei
200/pro Jahr. Das wäre schon ein guter Anfang, zumal acht Milliarden
EU-Plastikhüten unsere Ozeane und Landschaften vermüllen.

Das Ziel kann beliebig von den einzelnen Ländern erreicht werden,
entweder durch Verbot oder durch Gebühren. Schöner wäre es, wenn die
Menschen für sich entscheiden würden, einfach mal darüber nachzudenken
und eine Notwendigkeit an der Vermeidung von Plastik-Müll sehen würden.

 

Christel H. - Greenpeace St.Wendel

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